Tamam Görüsürüz – O.K. wir sehen uns

Filmische Materialsammlung Tamam Görüsürüz – o.k. Wir sehen uns, 2013, 90 min.

(Erstaufführung 1. Juli 2013)

Forschungsreflexion zur filmischen Forschung von Gülây Akın, Brigitta Kuster und Angelika Levi im Rahmen der mietenpolitischen Kamapgne von Kotti & Co rund um das Gecekondu am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg im Rahmen von Global Prayers. redemption and liberation in the city.

Einige Überlegungen im Anschluss an die Forschung und die öffentliche Erstpräsentation von Tamam Görüsürüz, aufgeschrieben von Brigitta Kuster

Wem gehört das? Handeln zwischen Kunst, Forschung und Gespräch/Politik

Wie wollen wir weiter damit umgehen? Wir wollen unser Forschungsvideo nicht unbedingt in unseren Schubladen behalten. Und es scheint uns auch keinen Sinn zu machen, die Forschungsresultate vor allem in den Projektzusammenhang einzuspeisen, der vielleicht letztlich dann doch recht stark auf Austauschbewegungen in der Wissenschaftslandschaft ausgerichtet ist. Also letztlich geht es hier auch um die Frage: Für wen ist unsere Forschung und die Art und Weise ihrer Repräsentation/Artikulation wichtig; für wen ermöglicht sie etwas.
Im Besonderen geht es bei der Form an der wir gearbeitet haben – vielleicht könnte man sie filmische Gesprächsfolge nennen – auch darum, wie diejenigen, die darin vorkommen, mit den Forschungsresultaten umgehen können sollen. Unser Ausgangspunkt ist hier durchaus eine Schwierigkeit, ja sogar ein Unwohlsein unsererseits als Forscherinnen/Autorinnen, welches uns während der Projektdauer begleitet hat, da wir uns mit der Darstellungsform oder vielleicht auch besser mit der Verwertungsform im Bereich der Wissensproduktion irgendwie auch zwischen den Stühlen bewegen: Es handelt sich weder um eine Auswertung anonymisierter Interviews noch handelt es sich um einen fertigen Film – und doch auch wiederum kann man das Resultat nicht als etwas beschreiben, was zwischen diesen beiden, gesellschaftlich viel verbreiteteren, disziplinär normalisierteren und damit verkehrsfähigeren Formaten handelt. Geht man wie in unserem Fall von der starken Präsenz einzelner Personen und ihrer unmittelbar mit ihnen selbst verknüpften Geschichten in dem Video aus, von einem den Konventionen der Anonymisierung entsprechend wenig ausgearbeiteten de-personalisierenden generalisierend bzw. spezifizierend vorgehenden Transkripts, dann fragt sich akut, erneut und vielleicht auch ’neu‘, wem die erzählten Geschichten gehören und wie sich das Wissen zumindest als Ressource teilen lässt, wenn schon nicht als Wissensform Verständnis etwa.
Der zweite Aspekt, der hier dazu kommt, ist derjenige eines Selbstverständnisses und Anspruchs, das hier etwas summarisch als kritische Wissensproduktion umschrieben werden soll und sich somit etwa nicht konzept- und vorbehaltlos etwa einer Einspeisung minoritärer Wissensformen in majoritäre oder dominante Kontexte wie den Wissenschafts- oder Kunstbetrieb verschreibt, aber auch der eigenen Criticality und somit Kapazitäten der Selbstreflexion gegenüber eine skeptische Distanz herzustellen versucht, die etwa die Erfahrung in Rechnung stellt, dass politischen Selbstorganisierungen nicht zuletzt im Zuge kritischer Wissensproduktionsprojekte häufig vor allem extraktiv und kaum je reproduktiv begegnet wird. So sind etwa bereits eine Unmenge von Bachelor-und Masterarbeiten sind bereits zu dem Komplex Kotti & Co entstanden. Die meisten dieser Projekte stellen dem Zusammenhang der Selbstorganisierung allerdings gar nicht die Frage, was denn sein Interesse an einer Wissensproduktion wäre über das hinaus, was er selber leisten und erzeugen kann. Sondern dieser Ort ist schlicht Gegenstand des Wissens. Der etwas elaboriertere Zugang ist dann die teilnehmende Beobachtung. In dem vorliegenden Projekt setzen Forscher_innen nach dieser Methode sich dann etwa ins Gecekondu und trinken einen Tee und machen eine Schicht, wobei sie z.B.versuchen, die Sozialität des politischen Projektes dabei aufzusaugen. Sich einzulassen auf die Sozialität, die Prozesse und Temporalitäten eines Projektes wie Kotti & Co aus dem Wissenschafts- oder Kulturbetrieb heraus kann dagegen leicht zu Kollisionen führen: Praxis, Betrieb und Verkehrsformen in diesen Bereichen verlangen meist Formate, die sich zumindest nicht automatisch an ein Projekt wie Kotti & Co anschliessen lassen, geschweige denn umgekehrt daraus automatisch ergeben. Hier dennoch Begegnungen oder produktive Verunsicherungen oder auch solche, die sich nicht sofort umsetzen lassen (wie z.B. unserer Erfahrung nach die Filmabende, die wir organisiert haben) zuzulassen, erweist sich dagegen als eher sehr selten. Trotzdem sind die Übergänge zwischen diesen Praxis-, Politik- und Wissensproduktionsfelder natürlich fliessend; so leicht lässt sich etwa keine Eindeutigkeit beispielsweise einer gesellschaftspolitischen sozialen Arbeit ausmachen.

In Hinsicht dieser beider Aspekte lassen sich natürlich auch Fragen an die Fragestellungen solcher Projekte stellen, die sich dann keineswegs als neutral begreifen lassen, sondern sich als häufig bereits selbst in der oben skizzierten Dynamik verortet aufdrängen. Auf unseren Gegenstand ausgerichtet lässt sich dann etwa fragen. Was bedeutet es, dass im Zusammenhang mit städtischen Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen die Rolle der Religiosität nicht bloss als kultureller, oder sozialpolitisch relevanter, sondern auch als ökonomischer Akteur begriffen wird und als  somit religiöse Institutionen als Stadtentwicklungs-Player? Sollte sich ein solcher Perspektivenwechsel auf ein Stadtviertel wie Kreuzberg angewendet dann der Frage des antimuslimischen Rassismus nicht in expliziter Weise begegnen? Hätte ein Projekt wie unseres sich ihr nicht forciert widmen müssen? – Wir haben die letzte Frage abschlägig beantwortet, indem wir uns vielmehr der Herstellung eines offenen Gesprächsraums verschrieben haben. Die Zuordnungen von Geschichten oder Fragestellungen der einzelnen unserer Gesprächspartner_innen zu solchen thematischen, politischen oder vielleicht vielmehr politisierten religiösen Klassifizierungen wurde suspendiert, damit ein explizit offener Gesprächsraum entsteht bzw. sich nicht durch fixierende Zuschreibungen von Plätzen und Subjektkategorien zwischen den Filmenden/Fragestellerinnen und den Gefilmten/Fragestellerinnen verschliesst – nicht zuletzt da wir alle – wenn auch in je unterschiedlicher Weise – dem Protestcamp Kotti & Co politisch, subjektiv/sozial verbunden sind. Ein solches Primat der Artikulation von Erfahrungen (vor der Kategorisierung, Interpretation oder Auswertung) wird im Forschungskontext üblicherweise mit der Phase des Erzeugens von Forschungsresultaten bzw. dem Schreiben von Berichten – d.h. mit einer Art Anschluss an eine Wissensformation – abgeschlossen. Hier bleibt es hingegen explizit offen, bzw. wird auf eine andere Frage umgelenkt, nämlich diejenige, die wir als zwischen dem Film und der Forschung liegend lokalisiert haben und die das Problem des Besitzes und des Eigentums, der Gebrauchs- und Tauschwerte der erzählten Geschichten aufzuwerfen versucht – und somit auch einem potentiell veränderten gesellschaftlichen Platz der Mitteilung im digitalen Film-d.h. zwischen Aufzeichnungs-, Mitteilungs- und Zirkulationsform.
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Wem obliegt es, eine Geschichte wichtig werden zu lassen, wer oder was macht eine Geschichte wichtig?

Üblicherweise wird eine Geschichte dann wichtig in einem Aufzeichungsmedium, wenn diejenigen, die sie erzählen/erzählt haben, nicht (mehr) präsent sind. Repräsentation gewinnt durch Absenz. Wenn man nun aber die digitale Filmform weniger als ein Aufzeichnungs- und Speichermedium begreift als vielmehr als eine Materialität, in der Geschichten hergestellt werden können – als ein Suspens der fertig erzählten Geschichte, des vollzogenen Narrativs?

Ein solcher Suspens wiederum steht selbstredend in einem gewissen Widerspruch zur Forschungstätigkeit als Arbeit, das heisst als eine Praxis, die wiederum gegenüber Dritten legitimiert werden muss – dies wurde für uns etwa auch deutlich an den Bipolarisierungsprozessen in den Verhaltensweisen, Ansichten und Interessen des Publikum bei der öffentlichen Premiere unserer Filmarbeit auf dem Platz am Gecekondu, zu der Anwohner_innen, Aktivist_innen im engeren und weiteren Umfeld von Kotti & Co, Kolleg_innen aus unseren jeweiligen professionellen Feldern sowie die Auftraggeber_innen selbst.d.h. Vertreter_innen des mehrjährigen Forschungsprojektes Global Prayers zugegen waren. Während die einen (oder die eine Sichtweise) diese Situation als einen Moment in der ganzen Folge von gegenseitigen ‚Spiegelungen’/Reflexionen zu entziffern schienen, die für die Beteiligten beim Politikmachens ohnehin von statten gingen, die unser Projekt aber über die gefilmten Gespräche, Situationen sowie Filmvorführungen (z.B. Irina Hoppes Deutschländer & Linie8; oder „Nach dem Brand“, ein Film über den Brandanschlag von Mölln von 2013) aber zusätzlich verstärkte und hier in eine herausgehobene Inwertsetzung der von einzelnen erzählten Geschichten und Überlegungen münden liess, lasen andere den Abend eher klassisch als die Vorführung eines im buchstäblichen Sinne autorisierten und über diesen Vorgang zum Abschluss gebrachten Filmproduktes, die z.B. in Fall von uns als Autorinnen, auch angemessen sein müsste, um unsere Fähigkeit, ein nächstes solches Filmprodukt herzustellen, zu reproduzieren. – Diese hier grob skizzierte Differenz genauer zu fassen, sprengt den Rahmen des vorliegenden Papiers, aber sie umfasst mehr als den Unterschied zwischen einer tendenziellen Innen- gegenüber einer tendenziellen Außensicht auf eine Situation. Es handelt sich zweifellos um eine geteilte Situation einer Ermächtigung von Akteur_innen, die bislang eigentlich nie oder kaum je eine öffentliche Plattform oder ein Medium für eigene Artikulationsformen zu nutzen vermochten und in diesem Sinne auch in der Nähe zu einer Position wie jener von Subalternen zu verstehen sind. Die dabei zur Disposition gestellte kulturelle Ausdrucksform ist substanziell Teil einer politischen Protestform bzw. kann zweifellos nur als ein solcher Teil/Anteil entstehen. Oder aber, ex negativo gefasst, handelt es sich um eine Situation der gegenseitigen Prekarisierung, bei der das Publikum in seiner Rolle als Konsument_in nur prekär befriedigt wird, und die Begegnung/Arbeit zwischen den Autor_innen/Gesprächspartner_innen verunsichernd offen und auf keine der zwei möglichen Seiten hin abgeschlossen entschiedenen Seiten hin, entschieden und ’nach aussen‘ gekehrt bzw. auf die Leinwand projiziert wird.

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Wie also kann dieser Anteil geteilt werden bzw. weiterhin geteilt werden und somit die Geschichten im Besitz der Leute bleiben, die die Geschichten erzählen? Geschichte(n) als Commons, Film/Wissens-Commons?

Reproduktion statt bloß creative commons Distribution als Forschungsresultat und in der Nachbarschaft!

Während unser erster Gedanke – klassisch – war, unsere Filmarbeit vor allem auf eine Distribution im Kiez auszurichten statt etwa auf ein Vermittlungsformat im Bereich (künstlerischer)Forschung, wir also daran dachten, alles schnell auf DVD zu kopieren, auf Youtube zu stellen, uns fragten, wie wir dem Anspruch auf türkische Untertitel begegnen sollten, damit sie in den Wohnzimmern geguckt wird, fassten wir dieses Bedürfnis schnell als einen Hinweis auf ein weit umfassenderes, nämlich dass sich unsere Filmarbeit als etwas erweisen sollte, das einen ähnlichen Prozess weiterhin ermöglichen würde, d.h. sich zu reproduzieren liesse: diese Form von geteilter Zeit und Aufmerksamkeit (denn die übrigen notwendigen ‚Produktionsanteile‘ wie die Produktionsmittel, die Produktionsstätten wurden ausschließlich von den Projektbeteiligten selbst übernommen; das Forschungsprojekt ermöglichte vor allem den als künstlerisch Forschenden ausgezeichneten – also die, die tendenziell über Wissen und Produktionsmittel verfügten – (Produktions)Zeit.) Was uns zu beschäftigen begann, war also eine Art filmischer Ökonomie, die beide Seiten valorisiert, diejenigen, die ihre Geschichten erzählen und uns, die zuhören und dafür einige Techniken und Wissensformen des Aufzeichnens einsetzen, wobei das Entscheidende wäre, eine, auch ganz buchstäblich ökonomische Inwertsetzung der erzählten Geschichten anzuvisieren. Wir fragten uns also, ob sich so ein digitaler filmischer Zusammenhang im Netz, d.h. on- und offline, aufbauen liesse, in dem sich dann vielleicht auch Untertitel oder weitere Gespräche realisieren liessen. Es ginge hier also nicht einfach darum, einen Film zusammen zu machen, sondern einen über Film vermittelten Zusammenhang zu stiften, an dem alle ökonomisch beteiligt werden: Schneiden, Untertitel machen, (s)eine Geschichte erzählen…

Ausschnitte aus einem internen Auswertungsgespräch

„Liesse sich vielleicht eine solche Ökonomie herstellen über eine Netzöffentlichkeit?“
„Das würde dann aber heissen, dass ihr für 2 Euro die Stunde arbeitet.“
„Gut, aber das haben wir bisher auch gemacht. Das ist kein Unterscheid zu dem, was wir bisher gemacht haben.“
„Die Frage ist doch auch, wer und wann kann man es sich leisten, so zu arbeiten. Für mich ist es auch persönlich interessant, dass ich seit mehr als 10 Jahren in Kreuzberg wohne, an einigen stadt- und migrationspolitisch orientierten Projekten im Kulturbereich tätig war, und wir haben uns all das so angeeignet, die Geschichte der Zuzugssperre nach Kreuzberg in den 1970ern und so, aber wir haben sozusagen 10 Jahre neben diesen Leuten gewohnt, die diese Geschichten erzählen können und kaum je einer von uns hat sich die Mühe gemacht, diesen Geschichten zuzuhören, die unsere unserer Nachbarn erzählen, sie zu sammeln. Irgendwie schäme ich mich auch dafür ein bisschen …“
„Bei diesen Überlegungen, die mit einer Art Crowdsourcing verwandt sind, geht es ja auch darum, eine andere Art des Produktionskollektivs etwas abseits von den Abhängigkeiten und Bezügen des klassischen Kulturbetriebs und nicht bloß um eine Art der Projektfinanzierung – letztlich geht es darum, eine andere Art der produktiven Abhängigkeit von vor und hinter der Kamera zu stiften. Und wenn man von hieraus überlegt, wie attraktiv eigentlich die üblichen Orte der kulturellen Repräsentation/Verwertung sind – konkret jetzt im Hinblick auf den Abschlusskongress von Global Prayers im hkw hin überlegt und was wir dort machen, dann wird deutlich, wie unattraktiv die eigentlich für das Stiften solcher Inwertsetzungs-Zusammenhänge sind oder sagen wir bescheidener, die Suche danach…“
„Ich verstehe das als Affekt, aber sag, du bist ja auch Kulturproduzent_in, ist es klug, dieses Verhältnis so zu polarisieren? Ich denke auch, wir sollten nicht gleich von den 2 Euro reden… und nicht gleich sein ganzes Leben in so ein Modell reinhängen wollen, sondern erstmal einen Zusammenarbeitskontext… Und es wäre ja schon interessant, so was mal auszuprobieren und nicht zuletzt auch zu schauen, was das für eine Produktion hiesse …  die sich ja dann sehr anders vollziehen würde als das, was wir nun da in diesem künstlerischen Forschungszusammenhang gemacht haben. Es geht also darum, sozusagen in politischen Formaten zu denken, in Formaten, die der Reproduktion des politischen Projekts dienen und nicht nur in kulturellen Formaten wie üblich. Denn sonst wird das, was man tut, schnell zu einer Art historischem Material.“
„Und es ist ja vielleicht doch auch ganz gut, mit so einer Art Ansatz militanter Forschung an Orte wie das hkw zu gehen und dort Sachen zu öffnen versuchen … Wir sind ja auch Teil von Kulturproduktion, d.h. das ist ja auch unser Milieu und liegt auch in unserem Interesse, dort zu agieren bzw. dieses Feld nicht einfach zu verlassen … Wie das etwa für unsere Gesprächspartner_innen ist, das kann ich jetzt nicht sagen … ob man da dann auch Leute  funktionalisiert, wenn man die jetzt da reinholt oder so was, da bin ich mir nicht so sicher. – Also ich meine, es läge dann auch in unserer Verantwortung, dort Formate zu entwickeln, in denen sich Leute nicht vorgeführt fühlen … Für mich wäre es schon toll, so einen Protest plus Filmmaterial plus Akteure an solche Orte zu bringen.“
„Du hast doch auch vor ein paar Wochen darüber geredet, dass bei Kotti & Co eine der zentralen Fragen eine Bildungsfrage und ihre Geschichte ist… Es geht also auch um die Politisierung dieser Zugänge zu Kultur und das Umgekehrte, dass es politisieren kann, einen Zugang zu Kultur bzw. Kulturreflexion zu haben.“
„Es gab ja z.B. auch Protagonist_innen, welche Dritten aus dem Kotticamp als zu privat rüber kamen in ihrer filmischen Selbstdarstellung. ‚Von aussen‘ war die Reaktion diesbezüglich eben eher: Oh, das ist cool, toll… – Auch diese Diskrepanzen definieren ja eine Öffentlichkeit… und dann auch Kategorien wie jene, dass wir praktisch nur Personen mit türkischen Hintergrund aus dem Kotticamp gefilmt haben und dann so genannte Expert_innen, die alle Biodeutsche sind… Auch wenn man die Forschung hier offen angelegt haben, entgehen wir damit natürlich in dieser filmischen Form als Materialsammlung natürlich nicht der Frage der Repräsentanz … Natürlich haben wir auch eine Montage gemacht, vorgeschlagen bei der Aufführung … Und an der Stelle wäre es halt dann auch ein anderes Format, zu diskutieren bzw. zur Disposition zu stellen: Wollt ihr nun wirklich, dass xy auch gefilmt wird und seine Geschichte da reingibt … Also an der Stelle würde es auch interessant sein, diese Idee des Filmens als Bausatz zu vertiefen und zu verstärken…“

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